Wenn Sie etwas verändern wollen, was sich Ihrem bewussten Verstand entzieht, können Sie das erst einmal nicht verändern.
Den übermäßigen Stress ändern Sie nicht durch Nachdenken. Auch nicht dadurch, dass Sie beschließen, sich jetzt weniger zu stressen.
Sie müssen erst herausfinden, wie Sie eigentlich den Stress produzieren. Dazu müssen Sie erst einmal aufhören, die Ursache für Ihren Stress im Äußeren zu suchen: zu wenig Zeit, zu viele Aufgaben, nerviger Chef usw. Das sind alles Situationen, die vielleicht dabei auch eine Rolle spielen.
Aber Ihren Stress machen Sie sich selbst. Sie wissen aber nicht, wie Sie das machen. Sie kennen nur das unerwünschte Ergebnis.
Mein Konzept der Veränderung wurde von mir über die Jahre entwickelt. Alle meine Seminare beinhalten diesen Ansatz. Viele hundert Teilnehmer haben dieses Modell über die Jahre erprobt und für sich profitiert.
Es umfasst vier Schritte:
- Ich-Beobachtung
Wer etwas ändern will, muss beobachten können, was in einer äußeren Situation innerlich bei ihm abläuft und wie er automatisch die Situation interpretiert. Dazu ist es nötig, die eigenen Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken wahrnehmen zu können.Das Werkzeug dazu: Innere Achtsamkeit
- Ich-Klärung
Um zu verstehen, warum Sie sich in bestimmten Situationen ungünstig für Ihr Ziel verhalten und dies erst mal nicht ändern können, ist es wichtig, zu untersuchen, welcher innere Konflikt Ihnen hierbei im Weg steht und zu Ihrem Verhalten führt.Das Werkzeug dazu: Mentale Landkarten
- Ich-Verantwortung
Wer anderen Menschen oder den Umständen die Schuld gibt für sein Erleben und sein Verhalten, verschenkt Kraft und Einflussmöglichkeiten.
Zu entdecken, was der eigene Beitrag zu einer Situation ist, kann unangenehm aber auch ungemein befreiend sein. Denn diese Perspektive eröffnet sofort Veränderungsmöglichkeiten, denn auf sich selbst haben Sie den größten Einfluss.Das Werkzeug dazu: Selbstverantwortung
- Ich-Veränderung
Persönliche Verhaltensänderung geschieht nicht durch rationale Einsicht allein. Eine gefühlsmäßige Beteiligung dabei ist unerlässlich. Diese erst verschafft eine unmittelbare Erkenntnis und Betroffenheit, wie prägende Erfahrungen aus Ihrer Biografie bei dem betreffenden Problem mitspielen.
Aber auch das reicht auf die Dauer nicht. Persönliche Überzeugungen sind ungemein zäh und widersetzen sich meist schnellen Änderungsversuchen. Ein geduldiges “Üben” der neuen Betrachtungs- und Verhaltensweise über einige Zeit ist notwendig.
Das Werkzeug dazu: Neues wagen.
Wenn Sie wissen wollen, wie Teilnehmer meine Seminare bisher erlebt und bewertet haben?
Dann sehen Sie hier …
